Spielzeit 2023/24
  • DAS FEUERWERK | Operette von Paul Burkhard
    Landestheater Detmold
    Premiere am 20.10.2023
  • DER MENSCHENFEIND | von Molière
    Hans Otto Theater Potsdam
    Premiere am 24.02.2024
  • CABARET | Musical von Joe Masteroff, John Kander und Fred Eb
    Theater Flensburg / Schleswig-Holsteinisches Landestheater
    Premiere am 13.04.2024
  • TOOTSIE | Musical von David Yazbek und Robert Hornnach, nach dem gleichnamigen Film
    Burgfestspiele Bad Vilbel
    Premiere am 07.06.2024
  • DER CLUB DER TOTEN DICHTER | nach dem Drehbuch von Tom Schulman
    Burgfestspiele Bad Vilbel

    Wiederaufnahme am 12.07.2024

DER CLUB DER TOTEN DICHTER | Burgfestspiele Bad Vilbel

„Ein Schimmer Hoffnung zum Abschied
Wenn das Publikum am Ende ebenso gerührt wie beglückt geht, ist etwas gelungen: Die Burgfestspiele Bad Vilbel zeigen „Der Club der toten Dichter“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Matthias Bischoff, 05.06.2023

„Milena Paulovics führt Regie in dieser fast reinen Jungsgeschichte, in der das Tempo stimmt, die Burschikosität nicht peinlich wirkt – jedenfalls nicht peinlicher, als Burschikosität immer ist – und das Personal so laut, frech und beweglich, dass zum Beispiel sechs eindeutig erwachsene Schauspieler problemlos eine ganze Klasse Halbwüchsiger darstellen können. Und obwohl doch die meisten von uns die Geschichte kennen dürften, staunt das Publikum genau so wie die Klasse und hängt Mr. Keating an den Lippen, um zu erfahren, was er sich nun wieder ausgedacht hat. Hinreißend wie die Jungen ins Freie sausen und von einer Sekunde zur anderen Nachtstimmung herrscht. Und wie am Ende die kleine Shakespeare-Szene – Neils kurzes und letztes Glück – mit einem grandiosen Theatertraumlicht übergossen wurde. Im Laufe der Aufführung tauchte dann noch der Vollmond auf, der helle Wahnsinn.“
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg, 04.06.2023
 

„Plädoyer für freies Denken: »Der Club der toten Dichter« begeistert bei den Burgfestspielen Bad Vilbel“
Kulturfreak, Markus Gründig, 04.06.2023


KABALE UND LIEBE | Theater Freiberg

„Atem raubende Inszenierung von Schillers „Kabale und Liebe“
Wenn der Macht kein Einhalt geboten werden kann, bleibt die Liebe als Kollateralschaden zurück.“
Leipziger Volkszeitung / DAZ, Hagen Kunze, 03.04.2023

 

Kabale und Liebe“ überzeugt am Mittelsächsischen Theater
Milena Paulovics’ Inszenierung von Friedrich Schillers bürgerlichem Trauerspiel „Kabale und Liebe“ am Mittelsächsischen Theater überzeugt in vielerlei Hinsicht. Immer wieder gibt es Bilder und Regieeinfälle, die sich ins Gedächtnis brennen.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Christian Ruf, 30.03.2023


DER GEIZIGE | Hans Otto Theater Potsdam

„Es ist rundum ein großes Vergnügen, weil nicht auf den Geiz, sondern auf den Geist gesetzt wird.“
rbb Kultur, Peter Claus, 04.06.2022
 
„Milena Paulovics holt Molières Komödie vor traumhafter Kulisse temporeich in die Gegenwart. Sämtliche, und nicht nur die dezidiert wirtschaftlichen Beziehungen der Menschen, sind von der Jagd nach Geld durchtränkt – Thema einer aufgeklärten bürgerlichen Gesellschaft, die wir eigentlich viel besser kennen als Molière. Und die wir uns doch am Tiefen See in Potsdam mit Hilfe eines exquisiten Theaterensembles so unverstellt von ihm vorführen lassen können wie heute sonst kaum.“
Berliner Morgenpost, Matthias Nöther, 06.06.2022
 

„Ein vitaler Sommerspaß mit Hintersinn.“
Märkische Allgemeine Zeitung, Frank Starke, 07.06.2022

„Übergroße Gefühle, die sich in übergroßen Gesten Bahn brechen – ein Fest für die Schauspieler:innen.“
Potsdamer Neueste Nachrichten, Lena Schneider, 07.06.2022

„In der Regie von Milena Paulovics kann das gesamte Ensemble glänzen.
“
Kulturvolk-Blog Ralf Stabel
, 07.06. 2022


URFAUST | Schleswig-Holsteinisches Landestheater
„Emotional, spannend und zeitgemäß. (…) Diese Inszenierung des „Urfaust“ legt die Latte fürs neue Jahr jedenfalls hoch, sehr hoch.“
NDR / Kultur

„Die schwarze Wand voller magischer Zeichen, in der Mitte ein dunkel soghaftes Nichts, aus dem zuweilen kurz das Licht der Erkenntnis glimmt. Dazu zwei düstere Gestalten, die hier das Sagen haben. Regisseurin Milena Paulovics hat ihn (Faust) aus dem Erkenntnistrip auf den Boden geholt. Sie wirft ihn mitten hinein in eine düster psychedelische Dunkelwelt, die sich hinter der Wand öffnet. (…) Mephistopheles kommt hier gleich im Doppelpack. Das ist ein gelungener Regie-Schachzug, den das Gegensatzpaar Felix Ströbel und Dennis Habermehl sehens- und hörenswert mit Leben füllt. Vampiresk der Große, unverschämt lässig und wendig der Kleine. (…) Für das Duo ist hier Showtime, als Spielmacher, Stimmen in Fausts Kopf oder Conferenciers für das Publikum. So lassen sie die Puppen tanzen.“
Kieler Nachrichten

„Das vielzitierte Drama um den des Lebens überdrüssigen Gelehrten, der seine Seele dem Teufel verschreibt, wenn der es schafft, seine Gefühlswelt noch einmal in Wallung zu bringen, ist bei Milena Paulovics in guten Händen. (…) Ihre Inszenierung kommt durch sinnvolle Kürzungen knackig und modern daher.“

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung
 
„Paulovics fasst ihn (den Stoff) ganz konkret: Als Erzählung von zeitgenössischen Figuren, die sich in fatale Abhängigkeiten verstricken. Felix Ströbel und Dennis Habermehl doppeln Mephistopheles, groß und schlaksig der eine, klein und pummelig der andere, ein Clownsduo, aber ein gefährliches: Diese Typen sind nicht dämonisch, sie sind derb und brutal, wenn es drauf ankommt. (…) Die Arschlochfreunde, die einem total auf den Geist gehen, von denen man aber einfach nicht loskommt. (…) Tatsächlich nimmt sie (Paulovics) Goethe ernst, indem sie die Hauptfiguren ins Heute holt: Menschen, die unzufrieden mit ihren Umständen sind, Menschen, die sich gegenseitig nicht guttun, Menschen, wie du und ich.“
nachtkritik.de
 
„Auf der Schnellstraße direkt in die Hölle. Der „Urfaust“ ist am Landestheater eine rasante Vorstellung mit überzeugenden Schauspielern.“
Flensborg Avis

SHAKESPEARE IN LOVE | Burgfestspiel Bad Vilbel
„Milena Paulovics Vilbeler Regie zählt zu den schönsten Vilbeler Inszenierungen je.“

Frankfurter Rundschau

„Am schönsten aber ist dieser Abend, wenn er sich ganz Spielfreude und Spielwitz hingibt: wenn hinter den Kulissen die Burleske der Eitelkeiten und die Farce von der verkauften Kunst abschnurrt. Hier singen sie, dort fechten sie. Und als wäre das Theater ein Clownszirkus, gibt es auch noch eine bissige Perücke, die einen Köter verkörpert, der schnappt und zerrt, gewürgt und beatmet wird. In den besten Szenen ist „Shakespeare in Love“ ein Sommertheatertraum von der Liebe, aus dem man gar nicht erwachen will.“
Darmstädter Echo

„Dann jubelt das Publikum. Und es jubelte lange am Premierenabend.“
FAZ


 Spielzeiten 2017/18 bis 2023/24

 


Nominiert für die Bestenliste der deutschen Schallplattenkritik

Michael Rodach - Die Zeit ist rund


Nachdem die CD „Die Zeit ist rund“ von Michael Rodach (erschienen bei Traumton/Indigo) im NDR bereits CD der Woche war, wurde sie nun für die Bestenliste der deutschen Schallplattenkritik in der Sparte Grenzgänge nominiert. Zu hören sind u.a. mehrere Titel, die Michael Rodach für unsere Produktionen „MOMO“ am Theater der Jungen Welt in Leipzig komponiert hat.

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